
Technikinformationen
Prinzipiell galten für alle Entscheidungen - die FA wurde als privates Studentenprojekt
begonnen - freie Verfügbarkeit der genutzten Software ebenso wie eine prinzipielle
Verfügbarkeit der entsprechenden Infrastruktur (Server) an der Universität.
Die Entscheidung für die genutzten Systeme spiegelt diesen Umstand - allerdings
ohne dass sich durch die Entscheidung für freie nutzbare Komponenten Nachteile
an Leistungsfähigkeit oder Effizienz einstellten. Eher im Gegenteil ...
Frontend
Die Benutzerschnittstelle zu allen Komponenten der Freiburger Anthologie wird
über das WWW realisiert.
Alle Eingabemasken und Erstellungsfunktionen sind eingebettet in
dynamisch erstellte HTML-Formulare, die auf Administrationsseite ausgiebig
durch JavaScript aufgewertet sind.
Serverseitig kommt Apache 1.3 unter Linux zum Einsatz.
Datenbank
Das Backend der Freiburger Anthologie stellt die freie Datenbank MySQL dar.
Eine sehr effiziente Suche, auch mit regulären Ausdrücken, lassen einige
Features kommerzieller Datenbanken verschmerzen. Nach Release des
MySQL-Nachfolgers MaxSQL wird die FA die dann implementierten Transaktionen
nutzen, um so die Middleware zu entlasten.
Mittelfristig ist die Umstellung auf eine reine XML-Datenbank geplant.
Middleware-Programme
Die Logik der FA wurde in Perl implementiert. Neben der freien Verfügbarkeit
gaben vor allem die exzellenten Textverarbeitungsfunktionen der Scriptsprache
den Ausschlag. Die Implementierung der FA teilt sich in zwei große Programme,
die Administration- und die Benutzerschnittstelle. Daneben stehen mehrere kleinere
Tools, z. B. zur Indizierung, die entkoppelt auf Betriebssystemebene arbeiten.
Ein Pool von Objektklassen und Modulen, die projektweit genutzt werden, reduzieren
mögliche Doppelentwicklungen für User- und Administrationsseite.
Die Einbindung von HTML geschieht mittels Templates, die Nutzung von eingebundenen
Interpretern (wie z. B. PHP) ist bei derart komplexen Scripten (>6000 Programmzeilen)
nicht sinnvoll.
Kurzfristig soll die Abarbeitung der CGI-Scripten auf mod_perl umgestellt
werden, um optimale Performance zu erreichen.
Version 1.3 (09.11.2000)
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