Feldbeschreibung der Texteingabe in die Webschnittstelle der Freiburger Anthologie

  1. Autor
  2. Gattung
  3. Titel
  4. Untertitel
  5. Entstehungsjahr/Gedicht
  6. Erscheinungsjahr/Gedicht
  7. Status
  8. Ausgabe
  9. Gruppe
  10. Zyklus
  11. Dateiname Export
  12. In Kanon enthalten
  13. Herausgebervorlage
  14. Herausgeber
  15. Verlag
  16. Buchtitel
  17. Erscheinungsjahr/Buch
  18. Bemerkung/Buch
  19. Seite in Buch
  20. Band
  21. Bearbeiter(in)
  22. Erstellt am
  23. Zuletzt geändert durch... am
  24. Bemerkung/Text
  25. Text

In Datenbanken werden Informationen ähnlichen Inhaltes im gleichen Feld gespeichert. Eine Datenbank, die z. B. Adressen verwaltet, würde eine Adresse in sechs unterschiedlichen Feldern speichern. Der Vorname im Feld der "Vornamen", der Nachname im Feld der "Nachnamen", und genau so für die Straße, die Hausnummer, die Postleitzahl und den Wohnort. Alle Vornamen der eingearbeiten Adressen würde so in einem Feld zusammenkommen, alle Nachnamen, usw.

In der Freiburger Anthologie werden demnach alle Vornamen, Nachnamen, Pseudonyme, Herausgeber, Seitenangaben, etc. in einzelnen Feldern zusammengefaßt und mit einer ID versehen, die den jeweiligen Wert einem Text oder einer Person zuordnet.

Je einheitlicher die Daten eingegeben werden, um so mechanischer kann ein Auslesen der Daten geschehen. Deshalb ist es notwendig, die Feldeintragungen möglichst einheitlich zu gestalten. Dazu gehören z. B. die Reihenfolge der Eingabe von Vor- und Nachnamen, die Art und Weise der Bandangabe, mögliche Abkürzungen und die einheitliche Auszeichnung der Textformatierungen. Systematisch lassen sich vier Feldkategorien einteilen, die wie folgt Bedeutung tragen:

obligatorisch: muß gesetzt werden
automatisch: wird automatisch gesetzt
fakultativ: kann gesetzt werden
alternativ: muß über ein Menü angewählt werden

Das Erstellen eines neuen Textes:

Bevor ein Text neu erstellt werden kann, müssen Sie als Benutzer mit Editionsrechten an der Freiburger Anthologie eingerichtet werden.

Um einen neuen Text in die Datenbank einzubinden, gehen Sie auf der Hauptseite der Freiburger Anthologie auf den Link "Texte" und dann auf "Neu". Es öffnet sich ein Eingabefenster mit Auswahlmenü, in dem Sie festlegen müssen, für welchen Autor Sie einen Text eingeben wollen. Wählen Sie diesen aus und bestätigen Sie die Auswahl. Es öffnet sich ein Fenster. In die leeren Eingabebereiche dieses Fensters werden alle Informationen zur Verwaltung und Darstellung des Textes in der Datenbank eingetragen.

Jedes der Felder ist durch ganz bestimmte Eingabebeschränkungen vordefiniert, die aus den Beschreibungen zu den einzelnen Feldern entnommen werden können.

Das Erstellen eines neuen Benutzers (nur von Bearbeiterstatus "Administrator" möglich):

Wenn Sie sich für eine Autorenpatenschaft entschieden haben und uns diesen Entschluß mitteilen, wird ihnen nach einer ersten Absprache ein Editonsrecht an der Freiburger Anthologie zugesprochen. Ihr Zugang zur Datenbank wird durch ein Benutznamen und ein Paßwort geschützt und Sie bekommen die Rechte, für ihren Autor neue Texte anzulegen und diese später zu verändern. Sollten Sie später einmal eine zweite Autorenpatenschaft übernehmen, dann werden Ihre Bearbeitungsrechte auf beide Autoren ausgeweitet. Im Laufe Ihrer Mitarbeit werden sich so die Editionsrechte an der Datenbank immer weiter ausdehnen.

Bevor keine Benutzerprofil erstellt wurde, ist eine Eingabe von Texten in die Datenbank der Freiburger Anthologie nicht möglich.

Liegen Editionsrechte an der Datenbank vor, so wählen Sie auf der Hauptseite der Freiburger Anthologie den Link "Texte" und dann "Neu". Es erscheint ein Auswahlmenü aller Autoren, zu denen Sie Bearbeitungsrechte haben. Wählen Sie den gewünschten Autor aus und bestätigen Sie die Auswahl durch das Anklicken des "Bestätigen"-Knopfes. Es öffnet sich das Editionsfenster, in dem nun die einzelnen Felder mit Inhalten versehen werden können.

(Die meisten der nun folgenden Feldeintragungen sind von allen Bearbeiterstatus aus vorzunehmen. Wenn dies nicht der Fall ist, wird das explizit bei der Feldbeschreibung erwähnt werden.)

1. Das Feld "Autor" (alternativ)

Dieser Eintrag beinhaltet den Autorennamen des Gedicht-Autors und wird aus dem Auswahlmenü entnommen. Durch Anklicken des Pfeiles öffnet sich das Menü, aus dem der betreffende Eintrag angewählt werden kann.

Conrad Ferdinand Meyer

Ohne eine Eintragung in dieses Feld wird der eingearbeitete Text nicht in die Datenbank übernommen.

Ist der Name des Autors nicht im Auswahlmenü aufgeführt, so muß er angelegt werden. Dies geschieht über die Hauptseite der Freiburger Anthologie:

Das Erstellen eines neuen Autors (nur ab Bearbeiterstatus "Supereditor" möglich):

Wählen Sie auf der Hauptseite der Freiburger Anthologie den Link "Autoren" und dann "Neu".

Tragen Sie die entsprechenden Daten (Vor-, Nachmame, Pseudonym und Sortiername) des Autors ein.

Beachten Sie dabei, daß bei Adelsbezeichnungen das von als Teil des Nachnamens behandelt wird und bei der Eingabe vorangestellt wird.

von Eichendorff

Hat der Autor ein Pseudonym, wird das in das entsprechende Feld eingetragen.

Novalis

Der Sortiername richtet sich nach dem bekanntesten Namensteil des Autors. Das kann entweder das Pseudonym sein oder aber der Nachname. Bei Autoren mit häufig vorkommenden Nachnamen, wird die Abkürzung des Vornamens, durch Komma getrennt und mit Punkt abgeschlossen, hinter dem Nachnamen eingetragen.

Müller, W.

Nachdem alle Angaben getätigt sind, bestätigen Sie die Eingabe über "Ändern". Damit wird der neue Autor in der Datenbank angelegt.

Wichtig: Bevor ein Autor angelegt wird, überprüfen Sie unbedingt, ob er nicht schon vorhanden ist. Dafür gehen Sie am besten in die Suche und suchen dort nach seinem Namen im Feld "Autor".

2. Das Feld "Gattung" (alternativ)

Dieser Wert legt die Gattungsbezeichnung des eingearbeiteten Textes fest und wird aus dem Auswahlmenü entnommen. Als Standardwert ist hier Gedicht eingetragen. Als weitere Möglichkeiten sind geplant Drama, Prosa, Epos.

Durch Anklicken des Pfeiles öffnet sich das Menü, aus dem der betreffende Eintrag angewählt werden kann.

Ohne eine Eintragung in dieses Feld wird der eingearbeitete Text nicht in die Datenbank übernommen.

3. Das Feld "Titel" (obligatorisch)

Dieser Eintrag nennt den Namen des Gedichtes. Maßgeblich ist hier die Angabe der Referenzausgabe.

Abendlied

Hat das Gedicht keinen Titel, wird der erste Vers in eckigen Klammern als Titel angegeben.

[Amara, bittre, was du tust, ist bitter]

Pseudoüberschriften, die einen hohen Wiedererkennungswert eines Gedichtes haben, werden in runden Klammern angegeben. Diese Auszeichnung sollte nur in wenigen und deutlichen Fällen verwendet werden.

(Frische Fahrt)

Anführungs- oder Interpunktionszeichen am Anfang und am Ende des Titels werden nur bei wirklichen Titeln übernommen, nicht jedoch wenn der erste Vers des Gedichtes angegeben wird.

Hi Welf! (wirklicher Titel)
[Amara, bittre, was du tust, ist bitter] (eigentlich: Amara, bittre, was du tust, ist bitter!)

Wichtig: Nicht als Titel betrachtet werden Zyklenbezeichnungen. Die Titel durch Zyklen zusammengehaltener Gedichte müssen explizit erwähnt werden, um in das Feld "Titel" eingetragen zu werden. Ist das nicht der Fall, wird die Zyklenbezeichnung mit der Nummer des Gedichtes in das Feld Zyklus eingetragen.

Beispiel 1:

Der Zyklus "Der Mohrenfürst" von Ferdinand Freiligrath enthält zwei Gedichte, die keinen Titel tragen und nur mit "1" und "2" überschrieben sind. Im Feld "Titel" wird also nichts eingetragen, das Feld Zyklus aber in einem Fall mit Der Mohrenfürst 1, im anderen Fall mit Der Mohrenfürst 2 beschrieben.

Beispiel 2:

Angenommen beide Gedichte hätten neben der Bezeichnung des Zyklus noch einen Titel wie "Im Schloß" oder "An seine Geliebte", so würden diese Titel im Feld Titel angegeben werden und die Bezeichung Der Mohrenfürst 1 oder Der Mohrenfürst 2 im Feld Zyklus.

Ohne eine Eintragung in dieses Feld wird der eingearbeitete Text nicht in die Datenbank übernommen.

4. Das Feld "Untertitel" (fakultativ)

Dieses Feld ermöglicht die Angabe eines Untertitels. Als Untertitel sind alle die Teile der Überschrift zu betrachten, die durch einen absichtlichen Zeilenumbruch oder durch einen anderen Schriftgrad oder eine andere Schrift vom eigentlichen Titel different und nicht Text, Motto oder Zitat sind und vom Autor selbst stammen.

Sind zwei Eintragungen in das Feld "Untertitel" zu machen, werden diese im Eingabefeld durch <br> voneinander getrennt.

8. Dezember 1840

2. Juli 1841<br>Mel. Jetzt schwingen wir den Hut

Hinweis:

Nicht als Untertitel angesehen werden Mottos oder Zitate. Diese werden in der jeweiligen Formatierung des Autors oder des Herausgebers dem Inhalt des Textes vorangestellt und mit

<div class="motto"></div>

vom restlichen Textinhhalt abgetrennt. Nähres ist unter "Text" beschrieben.

5. Das Feld "Entstehungsjahr/Gedicht (obligatorisch)

Dieses Feld beinhaltet eine Jahresangabe der Entstehung des Gedichts. Diese Angabe kann mit folgenden Angabemöglichkeiten ungenau sein.

um, nach, vor, zwischen, wobei

um als bis incl. 5 Jahre vor und nach dem gesetzten Jahr interpretiert wird (11 Jahre),
nach als bis incl. 5 Jahre nach dem gesetzten Jahr interpretiert wird (5 Jahre),
vor als bis incl. 5 Jahre vor dem gesetzten Jahr interpretiert wird (5 Jahre), und
zwischen als die Zeitspanne der beiden gesetzten Jahresangaben interpretiert wird (definierter Zeitraum).

1750
1740 1760

Wenn eine gesicherte Angabe über das Erscheinungsjahr eines Textes existiert, so kann das Feld "Entstehungsjahr" mit dem Wert vor und die Angabe des darauffolgenden Jahres des Erscheinungsjahrs angegeben werden.

Entstehungsjahr: vor 1781 (Wenn das Erscheinungsjahr 1780 ist)

Liegen mehrere Versionen eines Gedichtes vor, so wird generell das Entstehungsjahr der frühesten Version eingetragen.

Ist kein Entstehungsjahr ermittelbar, wird es von den Lebensdaten des Dichters oder der Dichterin abgeleitet. Die ersten 15 Lebensjahre werden nicht zur produktiven Phase des Autors gezählt:

Bei Johann Christian Günther (1695-1723) würde somit eine fiktive Entstehungszeit von 1710-1723 angenommen.

Ohne eine Eintragung in dieses Feld wird der eingearbeitete Text nicht in die Datenbank übernommen.

6. Das Feld "Erscheinungsjahr/Gedicht" (fakultativ)

Hier wird die Jahresangabe der abgedruckten Gedichtversion (im Original) ohne Monat angegeben. Dieser Eintrag ist identisch mit der Druckvorlage. (An dieser Stelle wird also nicht das Erscheinungsjahr der Referenzausgabe eingetragen.)

Die Angabe kann nur eine Jahreszahl beinhalten und wird nicht in ungenauen Angaben ("um", "vor" etc.) erfaßt.

1780

Läßt sich das Erscheinungsjahr nicht ermitteln, bleibt das Feld leer.

7. Das Feld "Status" (alternativ)

Diese Feld zeigt den Status an, in dem sich das Gedicht momentan befindet. Mögliche Werte sind:

öffentlich
in Arbeit
fertig
gelöscht

Durch Anklicken des Pfeiles öffnet sich das Menü, aus dem der betreffende Eintrag angewählt werden kann.

Lediglich der Status öffentlich läßt das Gedicht in der Benutzeroberfläche der Webschnittstelle erscheinen, alle anderen Status ermöglichen nur dem Bearbeiter oder den Administratoren, das Gedicht einzusehen.

Wenn ein Gedicht bereits fertiges Gedicht nochmals bearbeitet wird, kann es sein, daß sein Status von öffentlich auf in Arbeit umgestellt wird. Dies verhindert eine Darbietung sich in Bearbeitung befindender Texte. Wenn alle Bearbeitungen abgeschlossen sind, kann von administrativer Seite das Gedicht wieder auf öffentlich gesetzt werden, wenn der Bearbeiter oder die Bearbeiterin es zuvor für fertig erklärt. Die Veränderungen am Gedicht werden im Bemerkungsfeld des Gedichtes dokumentiert. Das Datum und die Angaben zur Person des Bearbeiters werden automatisch ausgelesen.

Wird ein Gedicht von einem Bearbeiter oder einer Bearbeiterin neu erstellt, so setzt sich sein Status automatisch auf den Zustand in Arbeit.

8. Das Feld "Ausgabe" (fakultativ)

Das Feld "Ausgabe" beinhaltet die vom Autor gewählten Benennung der Textausgabe, in der das Gedicht erschienen ist. Nicht angegeben werden im Normalfall Benennungen, die durch den Herausgeber entstanden sind. Lediglich bei posthumen Veröffentlichungen kann dies geschehen.

Gedichte
Gedichte von 1814
Gesammelte Gedichte
Gedichte eines Lebendigen
Gedichte aus dem Nachlaß

Um zu entscheiden, ob eine Angabe in das Feld "Ausgabe" oder in das Feld "Gruppe" eingefügt werden soll, kann die Selbständigkeit der "Gruppe" hilfreich sein. Ist die "Gruppe" zu Lebzeiten des Autors in einer nicht unwichtigen Ausgabe selbständig, also als eingenes Buch, erschienen, so sollte die Angabe im Feld "Ausgabe" gemacht werden.

Bei der Entscheidung, ob eine Angabe in das Feld "Ausgabe" oder in das Feld "Zyklus" eingefügt werden soll, hat immer die Eintragung in da Feld "Zyklus" Vorrang, auch wenn der Zyklus als eingenständige Ausgabe erschienen sein sollte. Eine gleiche Eintragung in zwei Feldern ist nicht vorgesehen.

Bei Ausgaben, die sich durch eine unterschiedlichen Veröffentlichungszeit der beiden Teile differenzieren, wird die Angabe, Erster Teil oder Teil Zwei (je nach Anagabe in der Referenzausgabe) in das Feld Gruppe eingetragen.

Existiert kein Name einer Ausgabe oder läßt er sich nicht ermitteln, bleibt das Feld leer.

9. Das Feld "Gruppe" (fakultativ)

Hier wird die Benennung der Abteilung, in der das Gedicht in einer (umfangreicheren) Ausgabe durch den Autor eingebunden worden ist, eingetragen. Nicht angegeben werden hier Benennungen, die durch den Herausgeber entstanden sind.

Um zu entscheiden, ob eine Angabe in das Feld "Ausgabe" oder in das Feld "Gruppe" eingefügt werden soll, kann die Selbständigkeit der "Gruppe" hilfreich sein. Ist die "Gruppe" zu Lebzeiten des Autors in einer nicht unwichtigen Ausgabe selbständig, also als eingenes Buch, erschienen, so sollte die Angabe im Feld "Ausgabe" gemacht werden.

Haidelieder ("Ausgabe" = Gedichte von 1844)

Liegen zwei Angaben vor, die beide in das Feld "Gruppe" einzutragen sind, dann werden diese beiden Bestandteile durch ";" voneinander abgetrennt.

Zweite Lese; Parabeln ("Ausgabe" = Pantheon)

Existiert keine Angabe über eine Gruppe, bleibt das Feld leer.

10. Das Feld "Zyklus" (fakultativ)

Werden mehrere Gedichte vom Autor oder vom Herausgeber durch eine Nummerierung zusammengehalten, so werden diese als Zyklus betrachtet. Eingetragen wird dann der Name des Zyklus und die Nummer in arabischen Ziffern.

Winterreise 14

Liegen zwei Sortierungen vor, die beide numeriert sind, so wird die weniger umfangreiche als Zyklus angesehen, die andere als Gruppe. Die Numerierung der Gruppe wird im Gegensatz zur Zyklusnumerierung in lateinischen Ziffern angegeben.

(Gruppe)                         (Zyklus)

Sonette XX        Venedig 3

Ist das Gedicht nicht in einem Zyklus erschienen, bleibt das Feld leer.

11. Das Feld "Dateiname Export" (obligatorisch)

Um die Datensätze aus der Datenbank exportieren zu können, wird jedes Gedicht mit einem Exportnamen versehen. Dieser ist im Normalfall an den Titel des Gedichtes angeleht. Leerzeichen werden durch "_" ersetzt, als Dateiendung wird "htm" angegeben.

Willkommen_und_Abschied.htm

Fehlt dem Gedicht ein Titel, wird der Anfang des Gedichtes ohne eckige Klammern angegeben.

Wenn_nicht_mehr.htm

Bei Gedichten, die aus einem Zyklus entnommen sind, wird der Name des Zyklus und die Zahl des jeweiligen Gedichtes angegeben.

Winterreise14.htm

Ohne eine Eintragung in dieses Feld wird der eingearbeitete Text nicht in die Datenbank übernommen.

12. Das Feld "In Kanon enthalten" (alternativ)

Dieser Eintrag ist ein interner Hinweis, ob das Gedicht auch über einen anderen Text im Kanon enthalten ist. Kanontexte sind alle anderen Texte, die für die Bearbeitung des Klassikerwörterbuchs relevant sind. Der Wert wir über einen Knopf gesetzt. Gültige Werte sind

Ja,
Nein

Durch Anklicken des Pfeiles öffnet sich das Menü, aus dem der betreffende Eintrag angewählt werden kann.

Die Standardvorgabe ist Nein. Für Bearbeiter, denen der Kanon nicht zugänglich ist, bleibt diese Auszeichnung ohne Relevanz.

13. Das Feld "Herausgebervorlage" (alternativ)

In diesem Feld wird aus den vorhandenen Herausgebervorlagen derjenige ausgewählt, der für die jeweilige Referenzausgabe zu einem Autor angelegt wurde. Sind für einen Autor mehrere Herausgebervorlagen vorhanden, so wird die entsprechende ausgewählt.

Durch Anklicken des Pfeiles öffnet sich das Menü, aus dem der betreffende Eintrag angewählt werden kann.

Ist die notwendige Vorlage nicht vorhanden, so muß sie erzeugt werden. Dies geschieht auf der Hauptseite der Freiburger Anthologie.

Ohne eine Eintragung in dieses Feld wird der eingearbeitete Text nicht in die Datenbank übernommen.

Das Erstellen eines neuen Herausgebers (nur ab Bearbeiterstatus "Supereditor" möglich):

Wählen Sie auf der Hauptseite der Freiburger Anthologie den Link "Herausgeber" und dann "Neu". Zunächst wählen sie den Autor aus dem Auswahlmenü aus, für den die Herausgebervorlage erstellt werden soll. Ist der Autor nicht in der Liste enthalten, muß er angelegt werden, bevor eine Herausgebervorlage erstellt werden kann.

Geben Sie dann den Vor- und Nachnamen des Herausgebers in dieser Reihenfolge ein. Bei mehreren Herausgebern werden diese durch " / " voneinander abgetrennt.

  • Tragen Sie den Buchtitel der Referenzausgabe ein. Einzelen Bestandteile des Titels, die nur durch den Druck abgesetzt sind, werden durch Punkt voneinander abgetrennt. Der Angabe folgt kein Punkt.
    Gottfried August Bürger. Sämtliche Werke
  • Tragen sie den Verlag ein, in dem das Buch erschienen ist. Dabei richten Sie sich nach den Angaben in der Referenzausgabe:
    Klassiker-Verlag
    dtv
    Verlag der Cotta'schen Buchhandlung
  • Tragen Sie das Erscheinungsjahr des Buches oder des Bandes ein. Beachten Sie dabei, daß das Erscheinungsjahr des Bandes und nicht das Erscheinungsjahr des Buches als Jahreszahl einzutragen ist. Bei Jahresangaben, die nicht über die Referenzausgabe selbt ermittelt wurden, wird diese in eckigen Klammern eingetragen.
    Fehlt diese Angabe, wird das Feld mit o. J. gefüllt.
  • Tragen Sie eventuelle Bemerkungen in das vorgesehene Feld ein, die für den Druck der Referenzausgabe relevant waren oder sind. Diese Angaben sollten mit den Angaben aus der Referenzausgabe indentisch sein. Der Eintragung folgt kein Punkt.

Nachdem alle Angaben getätigt sind, bestätigen Sie die Eingabe über "Ändern". Damit wird der neue Herausgeber in der Datenbank angelegt.

Hinweis: Für einen Autor sollten möglichst wenige Vorlagen existieren. Dies erfordert, die erste Herausgebervorlage sinnvoll zu wählen und zu Beginn des Einarbeitens der Gedichte sich einen Überblick darüber zu verschaffen, ob die gewählte Vorlage alle oder möglichst alle Gedichte abdeckt, die aufgenommen werden sollen.

Eine unbedachte Auswahl der Refernzausgabe kann viel zusätzliche Arbeit bedeuten. Beachten Sie deshalb folgende Hilfestellungen, bevor sie mit der Einarbeitung beginnen:

  • Welche ist die neuste (wissenschaftliche) Ausgabe zu einem Autor?
  • Ist diese Ausgabe mit Anmerkungen (Entstehungsjahr / Erscheinungsjahr) versehen?
  • Beinhaltet die Ausgabe möglichst alle Gedichte des Autors (Gesamtausgabe)?
  • Führt sie die Gedichte in der Reihenfolge an, die von Autor vorgesehen wurde?
  • Macht die Ausgabe mögliche Unterteilungen in "Gruppe" und "Zyklus"?
  • Hat die Ausgabe ein alphabetisches Register?
  • Ist der Verlag oder der Herausgeber für gute oder schlechte Ausgaben bekannt?
  • Wie fällt ein Vergleich mit anderen Ausgaben aus?

Oft ist es nicht unbedingt richtig, Gedichte, Prosatexte und Dramen auf die gleiche Referenzausgabe zu beziehen, da die unterschiedlichen Bände zumeist von unterschiedlichen Herausgebern betreut wurden und die Qualität stark schwanken kann.

Sind Sie in der Wahl der Herausgebervorlage unsicher, sind wir gerne bereit, bei der Auswahl der Refernzausgabe behilflich zu sein. Zu den Prosatexten und Dramen wurde bereits im Vorfeld eine Entscheidung getroffen, auf welche Werkausgabe sich der Text im besten Fall beziehen sollte. Eine Liste dieser Vorlagen ist über die Hauptseite des "Projekts Klassikerwortschatz" einsehbar.

Sollten Sie bei längeren Texten bereits eine elektronische Bearbeitung erstellt haben und diese nun der Freiburger Anthologie zur Verfügung stellen wollen, bitten wir Sie um Kontaktaufnahme, wenn Ihre Refernzausgabe sich von der von uns präferierten unterscheidet.

14. Das Feld "Herausgeber" (automatisch)

Hier steht der Herausgeber des Buches, aus dem der Text zitiert wird. Der Eintrag enthält Vorname und Nachname in dieser Reihenfolge. Bei mehreren Herausgebern werden diese durch / voneinander abgetrennt.

Heinz Müller / Reanate Müller

Dieser Eintrag wird automatisch gesetzt, wenn eine Herausgebervorlage gewählt wurde.

15. Das Feld "Verlag" (automatisch)

Eintrag des Verlags, wie er in der Referenzausgabe angeführt wird.

Klassiker-Verlag
dtv

Dieser Eintrag wird automatisch gesetzt, wenn eine Herausgebervorlage gewählt wurde.

16. Das Feld "Buchtitel" (automatisch)

Eintrag des vollständigen Buchtitels der zitierten Ausgabe. Einzelen Bestandteile des Titels, die nur durch den Druck abgesetzt sind, werden durch "." voneinander abgetrennt. Der Angabe folgt kein Punkt.

Joseph von Eichendorff. Werke in sechs Bänden

Dieser Eintrag wird automatisch gesetzt, wenn eine Herausgebervorlage gewählt wurde.

17. Das Feld "Erscheinungsjahr/Buch (fakultativ)

Eintrag des Erscheinungsjahres des Buches. Fehlt diese Angabe, wird das Feld mit o. J. gefüllt. Bei Werkausgaben mit mehreren Bänden wird das Erscheinungsjahr des jeweiligen Bandes angegeben. Bei Jahresangaben, die nicht über die Referenzausgabe selbt ermittelt wurden, wird diese in eckigen Klammern eingetragen.

1985
o. J.
[1910]

Dieser Eintrag wird automatisch gesetzt, wenn eine Herausgebervorlage gewählt wurde.

18. Das Feld "Bemerkung/Buch" (fakultativ)

Dieses Feld dient Eintragungen, die die Art des Drucks der Referenzausgabe spezifizieren. Oftmals findet sich ein entsprechender Eintrag in der Refernzausgabe. Läßt sich keine Spezifikation ermitteln, bleibt das Feld leer.

Photomechanischer Nachdruck der Ausgabe von 1775
Nach dem Handschriften und der Ausgabe letzter Hand

Dieser Eintrag wird automatisch gesetzt, wenn eine Herausgebervorlage gewählt wurde.

19. Das Feld "Seite in Buch" (obligatorisch)

Dieses Feld beinhaltet eine Angabe der Seite(n), auf dem das Gedicht abgedruckt ist. Überspannt das Gedicht mehrere Seiten, wird vollständig angegeben. Der Bindestrich wird nicht durch Leerzeichen von den Zahlenangaben abgetrennt.

177
177-180

20. Das Feld "Band" (obligatorisch)

Angabe des jeweiligen Bandes des zitierten Buches in arabischen Ziffern. Ist das Buch einbändig, wird auf eine Bandangabe verzichtet.

1

21. Das Feld "Bearbeiter" (automatisch)

Dieser Eintrag setzt sich aus dem Vornamen, dem Nachnamen und der E-Mail-Adresse des Bearbeiters oder der Bearbeiterin zusammen und aus den Daten des Bearbeites automatisch ausgelesen.

Klemens Wolber wolber@uni-freiburg.de

Dieser Eintrag wird automatisch gesetzt, wenn eine Benutzer mit Editionsrechten an der Freiburger Anthologie angelegt wurde.

22. Das Feld "Erstellt am" (automatisch)

Angabe des Tags, des Monats und des Jahres der Datei-Erstellung in arabischen Ziffern.

12.11.2000

Dieser Eintrag wird automatisch gesetzt.

23. Das Feld "Zuletzt geändert durch ... am" (automatisch)

Dieser Eintrag setzt sich aus dem Vornamen, dem Nachnamen und der E-Mail-Adresse des Bearbeiters oder der Bearbeiterin zusammen, der das Gedicht zuletzt bearbeitet hat. Der Eintrag wird aus den Daten des Bearbeites und dem aktuellen Datum automatisch ausgelesen.

Klemens Wolber wolber@uni-freiburg.de      20.01.2000

Dieser Eintrag wird automatisch gesetzt, wenn eine Benutzer mit Editionsrechten an der Freiburger Anthologie angelegt wurde.

24. Das Feld Bemerkung/Text (fakultativ)

Dieses Feld ist mehrfach verwendbar. Beispielsweise kann hier erwähnt werden, ob das Gedicht in einer anderen Version enthalten ist (Die Zeichen "»" und "«" werden durch [ALT-175] und [ALT-174] gebildet):

Späte Fassung; siehe Fassung »Willkomm und Abschied« aus S1,

oder ob es zu einem anderen Zeitpunkt unter einem anderen Titel erschienen oder bekannt geworden ist.

Frührer Titel aus S1 »Willkomm und Abschied«

Ebenso werden hier frühere oder spätere Veröffentlichungen erwähnt, in denen das Gedicht in einem umfangreicheren Text eingebettet war. Je nachdem wird eingetragen

Aus »Aus dem Leben eines Taugenichts«
Später in »Wilhelm Meisters Lehrjahre«

Oft ist dabei der Eitrag

dort ohne Titel

notwendig. Dieser wird, mit Komma abgetrennt, nachgestellt.

Später in »Wilhelm Meisters Lehrjahre«, dort ohne Titel

Bei mehreren Einträgen werden diese durch ; abgetrennt. Abkürzungen, die hier gebraucht werden (wie z.B. Slg. für Sammlung) sollten über die Druckausgabe erschließbar sein.

25. Das Feld "Der Text"

An dieser Stelle wird das Gedicht entsprechend der Formatierung der Vorlage angeführt. Die Überschrift und der Autor werden an dieser Stelle nicht eingetragen.

Das Administrationsprogramm kann - rudimentär - HTML-Tags automatisch generieren, um die Eingabe von Gedichten so weit als möglich zu beschleunigen. Für ein neues Gedicht ist die HTML-Autogenerierung als Standard eingeschaltet, für bereits erstellte Gedichte ausgeschaltet. Die Einstellung dieser Option kann aber auch manuell eingestellt werden. Die HTML-Autogenerierung wird aktiv, wenn die Eingabe des Gedichtes durch "Hinzufügen" bestätigt wird.

25. 1. Bestandteile der HTML-Autogenerierung

Dabei werden automatisch Öffnungs- und Schließtags erstellt. Eine Leerzeile signalisiert eine neue Strophe und wird durch einen Absatz (<p>) ersetzt. Zeilenumbrüche werden durch das entsprechende <br> umgewandelt.

Umlaute und "ß" müssen nicht von Hand in HTML eingegeben werden, auch diese werden beim Einspielen der Gedichte in die Datenbank automatisch gewandelt.

Leerzeichen am Beginn einer Zeile werden als Einrückungszeichen verstanden und zu festen Leezeichen gewandelt. Diese können durch normale Leerzeichen eingegeben werden. Sie werden dann bei der Autogenerierung in feste Leerzeichen gewandelt, die normalerweise durch Strg-Shift-Space gebildet werden.

Wichtig: Bei bereits eingegebenen Gedichten, die nachbearbeitet werden, werden diese festen Leerzeichen am Beginn einer Zeile als Unterstrich (_) dargestellt und müssen beim Editieren ohne automatische HTML-Generierung auch so ausgezeichnet werden!

Alle anderen Fälle bleiben bislang unberücksichtigt und müssen von Hand vorgenommen werden. Am einfachsten geschieht dies schon in der Textverarbeitung.

  • Hervorhebungen sollten nicht durch <I>, sondern durch <EM> ausgezeichnet werden.
  • Einleitende Mottos werden mit <div class="motto"></div> ausgezeichnet.
  • Fußnotenzeichen des Autors werden im Text mit <span class="fussnote_autor"></span> ausgezeichnet, die Fußnote am Textende mit <div class="fussnote_autor"></div>

25. 2. Was ist Text

Als Text wird sowohl der Text selbst also auch einleitende Mottos und Zitate sowie Fußnoten des Autors verstanden, nicht aber Titel und Untertitel. Die beiden Spezialbereiche Motto und Zitat müssen innerhalb des Textes kenntlich gemacht werden. Dies geschieht bei Mottos mit

<div class="motto"></div>

Fußnoten des Autors werden mit

<span class="fussnote_autor"></span>

für das Fußnotenzeichen im Text und mit

<div class="fussnote_autor"></div> für die Fußnote selbst eingetragen.

Beide Bereiche sollten in der Formatierung der Referenzausgabe übernommen werden, wobei auf Schriftgröße und Font nicht geachtet werden muß.

25. 3. Sonderauszeichungen im Text

  • Normale Anführungszeichen im Text ( », « ) sollten durch " ersetzt werden. Wenn wörtliche Rede innerhalb einer wörtlichen Rede ausgezeichnet werden soll, geschieht dies mit »« [Alt-Taste gedrückt halten und 175 oder 174 eingeben, dann Alt-Taste loslassen]
  • Binde- oder Gedankenstriche werden generell durch den einfachen Bindestrich (-) eingegeben, der identisch mit dem Minuszeichen ist.
  • Apostrophierungen werden nicht über die Akzentuierungszeichen neben der Backspace-Taste sondern über [Shift^#]=(')eingegeben.
  • Das Fußnotenzeichen wird durch [Shift^+]=(*)eingegeben.
  • Hervorhebungen aus der Referenzvorlage werden nicht durch <I> sondern durch <EM> ausgezeichnet.
  • Führende Leerzeichen einer Zeile werden ohne automatische HTML-Generierung mit [Shift^-]=(_) gebildet.
  • Auf die Benutzung von Tabulatoren sollte unbedingt verzichtet werden, bitte benutzen Sie auch bei weiten Einrückungen nur Leerzeichen. Um den Drucksatz eines Gedichte nachzubilden, sollten 2, 4, 8, 16, 24 oder 32 Leerzeichen als führende Leerzeichen verwendet werden.

Beispiel:

Es folgt eine Beispieleingabe eines Textes, wie sie in einer Textverarbeitung vorgeneriert werden kann. Bis auf die Auszeichnung <em>Wolke</em>, das Motto und die Auszeichnungen für die Fußnote werden alle Formatierungen automatisch generiert, wenn der Text in die Datenbank eingebunden wird.

Hellgelbe Bereiche müssen eingegeben werden,
dunkelgelbe Bereiche werden von der HTML-Autogenerierung gewandelt.

<div class="motto">Die Besten sterben jung.</div>

<p>
Der S&auml;emann s&auml;et den Samen,<br>
&nbsp;&nbsp;Die Erd empf&auml;ngt ihn, und über ein kleines<br>
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Keimet die Blume herauf -</p>

<p>
Du liebtest sie. Was auch dies Leben<br>
&nbsp;&nbsp;Sonst für Gewinn hat, war klein<br>
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Dir geachtet, Und sie entschlummerte Dir!</p>

<p>
Was weinest du neben dem Grabe <span class="fussnote_autor">*</span>,<br>
&nbsp;&nbsp;Und hebst die H&auml;nde zur <em>Wolke</em> des Todes<br>
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und der Verwesung empor?</p>

<p>
Wie Gras auf dem Felde sind Menschen<br>
&nbsp;&nbsp;Dahin, wie Bl&auml;tter! Nur wenige Tage<br>
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Gehn wir verkleidet einher!</p>

<p>
Der Adler besuchet die Erde,<br>
&nbsp;&nbsp;Doch s&auml;umt nicht, schüttelt vom Fl&uuml;gel den Staub, und<br>
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kehret zur Sonne zur&uuml;ck!</p>

<div class="fussnote_autor">*Meine liebe Charlotte verstarb Ende diesen Jahres</div>

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