Vorweggenommen Fragen

Die Freiburger Anthologie ist eine Unternehmung des Projekt Klassikerwortschatz' an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Für das dort entstehende Wörterbuch sind zunächst ca. 1300 Gedichte der "Klassikerzeit" (1720-1890) digital bearbeitet worden. Der Auswahl der Gedichte liegt eine umfassende Auswertung 14 bekannter Lyrikanthologien und einer Anthologie-Auswertung aus den 60er-Jahren (Anneliese Dühmert: Von wem ist das Gedicht) zugrunde, bei der aus der Gesamtmenge von knapp 4000 Gedichten die "wichtigsten" 1300 ausgewählt wurden. Die Auswahl begrenzt sich auf diejenigen Gedichte der Auswertung, die entweder in mindestens drei Anthologien oder in der Anthologie-Auswertung von Frau Dühmert mit drei Erwähnungen aufgeführt werden.

In der Folgezeit des Projektes werden auch diejenigen Gedichte aufgenommen, die nur in zwei Anthologien Erwähnung gefunden haben. Daneben werden die bereits eingearbeiteten Gedichte in weiteren Fassungen eingespielt. Alle Gedichte werden mit Bilddateien der Referenzvorlagen versehen. Im letzten Schritt des Projektes sollen bibliographische Angaben zu den Gedichten eingebunden werden, um einen sekundärliterarischen Überblick der Texte zu bekommen.

Die Datenbank bietet neben textphilologischen Kriterien (z.B. mehrere Fassungen eines Gedichtes) und der Zitierfähigkeit der Texte eine Auflistung der Datenfelder in vielerlei Hinsichten. Als Kernstück ist eine detaillierte Suchfunktion bereitgestellt, die auch orthographische Varianten berücksichtigen kann.

Für das entstehende Klassiker-Wörterbuch wurden etliche literarische Texte gesammelt, digitalisiert und aufbereitet. Zunächst wurde begonnen, eine HTML-Auszeichnung über META-TAGS zu ermitteln, die neben dem eigentlichen Text Informationen zum Text liefern kann. Diese META-TAGS führten alle Angaben mit, die nebem dem Text interessant sind oder sein könnten: Von wem stammt der Text? Wann wurde er geschrieben? Wer hat ihn wann veröffentlicht? Wann ist der Text entstanden? Wer hat ihn digitalisiert und redigiert? Diese Auszeichnungen wurden zunächst von Hand in die HTML-Dateien eingearbeitet, später half ein halbwegs komfortables Programm dabei.

Verbindungen in die Informatik boten überhaupt erst die Möglichkeit, an die Veröffentlichung in einer Datenbank zu denken. Die META-TAGS wurden in eine Datenbank ausgelesen. Wo es notwendig war, wurden die Angaben verfeinert und vereinheitlicht. Dann wurde eine Adminstrationsoberfläche erarbeitet, die es ermöglicht, über das Internet auf die Datenbank des Servers zuzugreifen. Nachdem genügend Datensätze vorhanden waren, wurde eine einfache Suchfunktion programmiert, die nach und nach immer kompliziertere Suchalgorithmen ausführen konnte. Nach vielen Kleinerfolgen präsentiert sich die Webschnittstelle nun auch mit einer Benutzeroberfläche, die einen Zugriff von Benutzern ermöglicht.

Die Freiburger Anthologie ist eine Unternehmung des Projekts Klassikerwortschatz an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Anschrift:
Projekt Klassikerwortschatz
Leitung Prof. Dr. U. Knoop
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Deutsches Seminar I
Geschichtliche Landeskunde
Belfortstraße 14
79085 Freiburg

Tel.:
0761-203-3250 Prof. Knoop
0761-203-3260 Mitarbeiter
0761-203-3211 Mitarbeiter

Die Leitung des Projekts liegt bei Prof. Dr. Ulrich Knoop (knoop@freiburger-anthologie.de).

Die redaktionelle Leitung liegt bei Klemens Wolber (redaktion@freiburger-anthologie.de )

Die technische Konzeption, Datenbank und alle Programmteile wurden von Jochen Knaus (jo@freiburger-anthologie.de) erstellt.

Mitarbeiter des Projektes sind:
Frau Monika Spatz ist über das Internet

Die technische Infrastruktur auf Serverseite wird von der Universitätsbibliothek Freiburg zur Verfügung gestellt.

Die Freiburger Anthologie beinhaltet nur literarische Texte der "Klassiker" (ca. 1720-1890). Die Textauswahl beschränkt sich zunächst auf die Kanontexte des Projekts Klassikerwortschatz, von denen noch nicht alle in die Datenbank eingearbeitet sind. Eine Liste aller Kanontexte ist über die Hauptseite des Projekts Klassikerwortschatz (www.uni-freiburg.de/klasswb) einsehbar.

Nach Einarbeitung aller Kanontexte kann sich die Freiburger Anthologie auch für weitere Texte der Klassikerzeit öffnen. Diese Form der Erweiterung wird jedoch nur über die Hilfe von freiwilligen Mitarbeitern möglich sein.

Die Freiburger Anthologie ist wie viele Internetprojekte auf freiwillige Hilfe und auf die Zusammenarbeit interessierter Menschen im Netz angewiesen. Aus diesem Grund haben wir uns eine Autorenpatenschaft ausgedacht. Mit Bearbeitungsrechten an der Datenbank ausgestattet, können Sie sich an dem Projekt Freiburger Anthologie beteiligen. Zunächst entscheiden Sie sich, welchen Autor sie gerne für die Datenbank bearbeiten würden. Für die erste Zeit ist hier von den Mitarbeitern des Projekts eine Vorauswahl getroffen worden, welche Autoren mit welchen Texten als erstes aufgenommen werden sollten. Eine Liste dieser Texte ist unter der Kontaktadresse erhältlich.

Wenn Sie sich für einen Autor entschieden haben, werden Sie von uns in die Vorgehensweise eingearbeitet. Hierfür wurde eine Dokumentation erstellt, die es Ihnen problemlos erlauben sollte, die Texte - mit den nötigen Angaben über die Referenzausgabe, die Entstehungs- und Erscheinungszeit - in eine Datenmaske einzugeben. Die Eingabe erfordert nur geringe Kenntnisse in der HTML-Auszeichnung, da Sie die Texte in Ihrem lokalen Textverarbeitungsprogramm ausschneiden und direkt in das Gedichtfeld eintragen können.

Haben wir Ihr Interessse an einer Mitarbeit geweckt, dann melden Sie sich sich doch bitte unter der Kontakadresse. Wir sind gerne bereit, Ihnen die notwendigen Schritte zur Einarbeitung der Texte auch ausführlicher zu erklären.

Das Verfassen digitaler Texte ist weitaus fehleranfälliger als das Schreiben von Hand auf Papier. Sollten Sie an welcher Stelle auch immer den Verdacht haben, daß sich ein Fehler in die Freiburger Anthologie eingeschlichen hat, teilen Sie uns diesen Verdacht bitte mit. Bitte benennen Sie folgende Punkte:

Taucht der Fehler in einem Klassiker-Text auf:
  • Um welches Wort handelt es sich?
  • In welchem Text, der von welchem Autor geschrieben wurde, taucht der Fehler auf?
  • Wann ist Ihnen der Fehler aufgefallen?

Taucht der Fehler in der Benutzeroberfläche auf:
  • Wie äußert sich der Fehler? Bekommen Sie eine Fehlermeldung, und wenn ja, welche?
  • Wann ist Ihnen der Fehler aufgefallen?

Gewisse Fehler, wie die Angabe einer falschen Jahreszahl als Entstehungs- oder Erscheinungsjahr zu einem Gedicht können nur von geschulten Nutzern der Datenbank ausfindig gemacht werden, die vielleicht sogar Zugang zu den Referenztexten oder zu kommentierten Ausgaben der Werke haben. Gerade diese Nutzer bitten wir, über Abweichungen zwischen ihren gesicherten Kenntnissen und den Angaben in der Datenbank Mitteilung zu machen. Bitte bennen Sie folgende Punkte:
  • In welchem Wort taucht der Fehler auf?
  • In welchem Text, der von welchem Autor geschrieben wurde, taucht der Fehler auf?
  • In welchem Buch wird eine abweichende Angabe gemacht?
  • Wann ist Ihnen der Fehler aufgefallen?

Je präziser die Angaben sind, desto besser können wir eine Fehlerkorrektur vornehmen.

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