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Hermann Lingg
Heimkehr
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In meine Heimath kam ich wieder, |
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Es war die alte Heimath noch, |
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Dieselbe Luft, dieselben Lieder, |
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Und alles war ein andres doch. |
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Die Welle rauschte wie vor Zeiten, |
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Am Waldweg sprang wie sonst das Reh, |
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Von fern erklang ein Abendläuten, |
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Die Berge glänzten aus dem See. |
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Doch vor dem Haus, wo uns vor Jahren |
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Die Mutter stets empfing, dort sah |
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Ich fremde Menschen, fremd gebahren; |
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Wie weh, wie weh mir da geschah! |
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Mir war, als rief es aus den Wogen: |
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Flieh, flieh, und ohne Wiederkehr! |
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Die du geliebt, sind fortgezogen, |
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Und kehren nimmer, nimmermehr. |