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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß
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Clemens Brentano (Maria)

[Was heiß aus meiner Seele fleht]

Was heiß aus meiner Seele fleht,
Und bang in diesen Zeilen steht
Das soll dich nicht betrüben
Die Liebe hat es ausgesäet
5 Die Liebe hat hindurchgeweht,
Die Liebe hat's getrieben.
Und ist dies Feld einst abgemäht,
Arm Lindi durch die Stoppeln geht,
Sucht Ähren, die geblieben,
10 Sucht Lieb', die mit ihr untergeht,
Sucht Lieb', die mit ihr aufersteht,
Sucht Lieb', die ich mußt' lieben!





Entstehungsjahr: 1834
Erscheinungsjahr: 1921
Fassung: Frühe
Aus: Gedichte 1834-1842
Referenzausgabe:
Wolfgang Frühwald (Bd. 1) / Bernhard Gajek (Bd. 1) / Friedhelm Kemp (Bd. 1): Clemens Brentano. Werke, Bd. 1. Carl Hanser Verlag, München: 1968, S. 546.
Bemerkungen
Aus einem Brief an Emilie Linder nach Karlsbad am 7.Juni 1834; vgl. Fassung : "Was reif in diesen Zeilen steht". Gedicht überarbeitet und mit SUZ versehen
Andere Fassungen in der Freiburger Anthologie:
Späte Fassung: [Was reif in diesen Zeilen steht] , entstanden um 1834

Gedicht eingearbeitet von: Monika Spatz.