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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Robert Reinick

Juchhe!

  Wie ist doch die Erde so schön, so schön!
Das wissen die Vögelein;
Sie heben ihr leicht Gefieder,
Und singen so fröhliche Lieder
5 In den blauen Himmel hinein.
  Wie ist doch die Erde so schön, so schön!
Das wissen die Flüss' und Seen;
Sie malen in klarem Spiegel
Die Gärten und Städt' und Hügel,
10 Und die Wolken, die drüber gehn.
  Und Sänger und Maler wissen es,
Und es wissen's viel andere Leut';
Und wer's nicht malt, der singt es,
Und wer's nicht singt, dem klingt es
15 In dem Herzen vor lauter Freud'!





Entstehungsjahr: 1820-1844
Erscheinungsjahr: ?
Aus: Frühling und Liebe
Referenzausgabe:
Berthold Auerbach: Lieder von Robert Reinick, Maler. Verlag von Ernst & Korn: 1863, S. 59.
Bemerkungen
Das exakte Erstdruckdatum konnte noch nicht nachgewiesen werden, das Gedicht bereits in der ersten Auflage der »Lieder« von 1844.

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.