Zurück zur FA Hauptseite
Zurück zur vorigen Seite
Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Emanuel Geibel

Für Musik

Nun die Schatten dunkeln,
Stern an Stern erwacht:
Welch ein Hauch der Sehnsucht
Flutet in der Nacht!
5 Durch das Meer der Träume
Steuert ohne Ruh,
Steuert meine Seele
Deiner Seele zu.
Die sich dir ergeben,
10 Nimm sie ganz dahin!
Ach, du weißt, daß nimmer
Ich mein eigen bin.





Entstehungsjahr: 1846-1847
Erscheinungsjahr: 1906
Aus: Juniuslieder
Referenzausgabe:
Wolfgang Stammler: Geibels Werke. Kritisch durchgesehene und erläuterte Ausgabe, Bd. 1. Bibliographisches Institut, Leipzig: 1918, S. 243.

Gedicht eingearbeitet von: Monika Spatz.