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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (Henricus Custos)

[Die Sterne sind erblichen]
1826

Die Sterne sind erblichen
Mit ihrem güldnen Schein.
Bald ist die Nacht entwichen,
Der Morgen dringt herein.
5 Noch waltet tiefes Schweigen
Im Tal und überall;
Auf frischbetauten Zweigen
Singt nur die Nachtigall.
Sie singet Lob und Ehre
10 Dem hohen Herrn der Welt,
Der überm Land und Meere
Die Hand des Segens hält.
Er hat die Nacht vertrieben:
Ihr Kindlein, fürchtet nichts!
15 Stets kommt zu seinen Lieben
Der Vater alles Lichts.





Entstehungsjahr: 1826
Erscheinungsjahr: ?
Aus: Gedichte und Lieder. Teil VII. / Naturgedichte / Morgenlieder 1
Referenzausgabe:
Hermann Wendebourg / Anneliese Gerbert: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Gedichte und Lieder. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg: 1974, S. 141.

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.