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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Ludwig Uhland

Brautgesang

Das Haus benedei ich und preis es laut,
Das empfangen hat eine liebliche Braut;
Zum Garten muß es erblühen.
Aus dem Brautgemacht tritt eine herrliche Sonn;
5 Wie Nachtigalln locket die Flöte,
Die Tische wuchern wie Beete,
Und es springet des Weines goldener Bronn.
Die Frauen erglühen
Zu Lilien und Rosen;
10 Wie die Lüfte, die losen,
Die durch Blumen ziehen,
Rauschet das Küssen und Kosen.





Entstehungsjahr: 1807
Erscheinungsjahr: 1808
Aus: Gedichte. Ausgabe letzter Hand / Lieder
Referenzausgabe:
Hartmut Fröschle / Walter Scheffler: Ludwig Uhland. Werke, Bd. 1. Winkler Verlag: 1980, S. 22.

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.