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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Ludwig Tieck

[Waldeinsamkeit]

Waldeinsamkeit,
Die mich erfreut,
So morgen wie heut
In ewger Zeit,
5 O wie mich freut
Waldeinsamkeit.
Waldeinsamkeit
Wie liegst du weit!
O Dir gereut
10 Einst mit der Zeit.
Ach einzge Freud
Waldeinsamkeit!
Waldeinsamkeit
Mich wieder freut,
15 Mir geschieht kein Leid,
Hier wohnt kein Neid
Von neuem mich freut
Waldeinsamkeit.





Entstehungsjahr: 1796
Erscheinungsjahr: 1797
Aus: / Gedichte aus Prosawerken
Referenzausgabe:
Ruprecht Wimmer: Ludwig Tieck. Schriften in zwölf Bänden, Bd. 7. Deutscher Klassiker Verlag: 1995, S. 533.
Bemerkungen
Aus dem »Blonden Eckbert«, dort an unterschiedlichen Stellen im Text positioniert.

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.