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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Theodor Storm

Trost

So komme, was da kommen mag!
So lang du lebest, ist es Tag.

Und geht es in die Welt hinaus,
Wo du mir bist, bin ich zu Haus.

Ich seh' dein liebes Angesicht,
Ich sehe die Schatten der Zukunft nicht.





Entstehungsjahr: vor 1854
Erscheinungsjahr: 1853
Aus: Gedichte / Erstes Buch
Referenzausgabe:
Dieter Lohmeier: Theodor Storm. Sämtliche Werke in vier Bänden, Bd. 1. Klassiker-Verlag: 1987, S. 69.
Bemerkungen
Dieses Gedicht steht als Motto vor dem Zyklus »Tiefe Schatten«, früherer Titel aus G2 und G3 »Zueingnung«.

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.