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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Theodor Storm

Schlaflos

Aus Träumen in Ängsten bin ich erwacht;
Was singt doch die Lerche so tief in der Nacht!
Der Tag ist gegangen, der Morgen ist fern,
Auf's Kissen hernieder scheinen die Stern'.
5 Und immer hör' ich den Lerchengesang;
O Stimme des Tages, mein Herz ist bang.





Entstehungsjahr: 1857
Erscheinungsjahr: 1860
Aus: Gedichte / Erstes Buch
Referenzausgabe:
Dieter Lohmeier: Theodor Storm. Sämtliche Werke in vier Bänden, Bd. 1. Klassiker-Verlag: 1987, S. 71.

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.