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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß
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Conrad Ferdinand Meyer

Neujahrsglocken

In den Lüften schwellendes Gedröhne,
Leicht wie Halme beugt der Wind die Töne:
Leis verhallen, die zum ersten riefen,
Neu Geläute hebt sich aus den Tiefen.
5 Große Heere, nicht ein einzler Rufer!
Wohllaut flutet ohne Strand und Ufer.





Entstehungsjahr: vor 1876
Erscheinungsjahr: 1883
Fassung: Späte
Aus: Gedichte von 1892 / II. Stunde
Referenzausgabe:
Hans Zeller, Alfred Zäch: Conrad Ferdinand Meyer. Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe, Bd. 1. Benteli-Verlag: 1963, S. 101.
Andere Fassungen in der Freiburger Anthologie:
Frühe Fassung: Neujahrsgeläute , entstanden 1876

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.