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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Lenau (Nikolaus Edler Niembsch von Strehlenau)

[Trübe wird's, die Wolken jagen]

Trübe wird's, die Wolken jagen,
Und der Regen niederbricht,
Und die lauten Winde klagen:
»Teich, wo ist dein Sternenlicht?«
5 Suchen den erloschnen Schimmer
Tief im aufgewühlten See.
Deine Liebe lächelt nimmer
Nieder in mein tiefes Weh!





Entstehungsjahr: 1832
Erscheinungsjahr: 1832
Aus: Gedichte bis 1832 / Schilflieder 2
Referenzausgabe:
Helmut Brandt et al.: Nikolaus Lenau. Werke und Briefe, Bd. 1. Deuticke Verlag / Klett-Cotta Verlag: 1995, S. 41.
Bemerkungen
Auf Seite 102 der gleiche nAusgabe findet sich die gleichlautende Version der Sammlung von 1832.

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.