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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß
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Conrad Ferdinand Meyer

Der schöne Brunnen

In einem römischen Garten
Weiß ich einen schönen Bronnen,
Von Laubwerk aller Arten
Umwölbt u: grün umsponnen,
5 Er steigt in lichtem strale
Der unerschöpflich ist
Und plätschert in eine Schale,
Die golden überfließt.
Das Wasser fluthet nieder
10 In zweiter Schale Mitte,
Und voll ist diese wieder,
Es fluthet in die dritte:
Ein Geben u: ein Nehmen
U: alle bleiben reich
15 U: alle Stufen strömen
U. scheinen unbewegt zugleich.





Entstehungsjahr: 1864
Erscheinungsjahr: 1948
Fassung: Frühe
Referenzausgabe:
Hans Zeller, Alfred Zäch: Conrad Ferdinand Meyer. Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe, Bd. 3. Benteli-Verlag: 1967, S. 246-247.
Andere Fassungen in der Freiburger Anthologie:
Frühe Fassung: Springquell , entstanden 1860
Frühe Fassung: Der Brunnen , entstanden 1862-1865
Frühe Fassung: Der Brunnen , entstanden 1865
Späte Fassung: Der römische Brunnen , entstanden vor 1883

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Bobenhausen.