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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß
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Conrad Ferdinand Meyer

Der Brunnen

In einem römischen Garten
Verborgen ist ein Bronne,
Behütet von dem harten
Geleucht’ der Mittagssonne,
5 Er steigt in schlankem Strale
In dunkle Laubesnacht
U: sinkt in eine Schale
U: übergießt sie sacht.
Die Wasser steigen nieder
10 In zweiter Schale Mitte
U: voll ist diese wieder,
Sie fluten in die dritte:
Ein Nehmen u: ein Geben
U: alle bleiben reich,
15 U: alle Fluten leben
U: ruhen doch zugleich.





Entstehungsjahr: 1865
Erscheinungsjahr: 1925
Fassung: Frühe
Referenzausgabe:
Hans Zeller, Alfred Zäch: Conrad Ferdinand Meyer. Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe, Bd. 3. Benteli-Verlag: 1967, S. 247.
Andere Fassungen in der Freiburger Anthologie:
Frühe Fassung: Springquell , entstanden 1860
Frühe Fassung: Der Brunnen , entstanden 1862-1865
Frühe Fassung: Der schöne Brunnen , entstanden 1864
Späte Fassung: Der römische Brunnen , entstanden vor 1883

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Bobenhausen.