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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß
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Eduard Mörike

Warnung

  Der Spiegel dieser treuen braunen Augen
Ist wie von innrem Gold ein Widerschein;
Tief aus dem Busen scheint er’s anzusaugen,
Dort mag solch Gold in heil’gem Gram gedeihn.
5 In diese Nacht des Blickes mich zu tauchen,
Unschuldig Kind, du selber lädst mich ein,
Willst, ich soll kecklich dich und mich entzünden –
Reichst lächelnd mir den Tod im Kelch der Sünden!





Entstehungsjahr: 1824-1829
Erscheinungsjahr: 1832
Fassung: Andere
Aus: Maler Nolten
Referenzausgabe:
Gustav Keyßner: Eduard Mörikes Sämtliche Werke. Deutsche Verlags-Anstalt: o. J., S. 337.
Andere Fassungen in der Freiburger Anthologie:
Andere Fassung: [Der Spiegel dieser treuen, braunen Augen] , entstanden vor 1829

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Bobenhausen.