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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Friedrich Hebbel

[Schlafen, Schlafen, nichts als Schlafen]

Schlafen, Schlafen, nichts als Schlafen!
Kein Erwachen, keinen Traum!
Jener Wehen, die mich trafen,
Leisestes Erinnern kaum,
5 Daß ich, wenn des Lebens Fülle
Niederklingt in meine Ruh,
Nur noch tiefer mich verhülle,
Fester zu die Augen tu!





Entstehungsjahr: 1836
Erscheinungsjahr: 1857
Aus: Gedichte [Gesamtausgabe 1857] / Vermischte Gedichte / Dem Schmerz sein Recht 4
Referenzausgabe:
Hannsludwig Geiger: Friedrich Hebbel. Sämtliche Werke, Bd. 2. Der Tempel-Verlag, Berlin / Darstadt: 1961, S. 142.
Bemerkungen
Die Entstehungsdaten sind mangels Kommentierung der Ausgabe aus »Fricke et al: Friedrich Hebbel. Werke. 1965« entnommen

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.