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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Oscar von Redwitz

[Es muß was Wunderbares sein]

Es muß was Wunderbares sein
Um's Lieben zweier Seelen!
Sich schließen ganz einander ein,
Sich nie ein Wort verhehlen!
5 Und Freud und Leid, und Glück und Noth
So miteinander tragen!
Vom ersten Kuß bis in den Tod
Sich nur von Liebe sagen!





Entstehungsjahr: vor 1850
Erscheinungsjahr: 1849
Aus: Amaranth / Amaranths stille Lieder
Referenzausgabe:
Ohne Herausgeber: Amaranth von Oscar v. Redwitz. Verlag von Kirchheim und Schott, Mainz: 1849, S. 117.
Bemerkungen
Das Gedicht ist das erste von 18 Gedichten »Amaranths stille Lieder«. Den vorliegenden Gedichttext hat Franz Liszt 1857 zu einem Lied vertont; dabei wurde der Eingangsvers leicht verändert: »Es muß ein Wunderbares sein ums Lieben zweier Seelen ...«. Ralph Benatzky hat in der Übernahme des originalen Eingangsverses »Es muß was Wunderbares sein ... « für seine 1930 komponierte Operette »Im weißen Rößl« eine textlich völlig neue Liedfassung erstellt, wobei er zugleich auf Liszts Melodie zurückgreift, die er – wenig verändert – übernimmt.

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.