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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Heinrich Heine

[In meiner Erinnrung erblühen]

In meiner Erinnrung erblühen
Die Bilder, die längst verwittert –
Was ist in deiner Stimme,
Das mich so tief erschüttert?
5 Sag nicht, daß du mich liebst!
Ich weiß, das Schönste auf Erden,
Der Frühling und die Liebe,
Es muß zu Schanden werden.
Sag nicht, daß du mich liebst!
10 Und küsse nur und schweige,
Und lächle, wenn ich dir morgen
Die welken Rosen zeige.





Entstehungsjahr: 1827
Erscheinungsjahr: ?
Aus: Neue Gedichte / Neuer Frühling 30
Referenzausgabe:
Klaus Briegleb: Heinrich Heine. Sämtliche Werke, Bd. 4. Hanser Verlag, München: 1968ff, S. 312.

Gedicht eingearbeitet von: Monika Spatz.