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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Wilhelm Hey

[Weißt du, wie viel Sterne stehen]

    Weißt du, wie viel Sterne stehen
An dem blauen Himmelszelt?
Weißt du, wieviel Wolken gehen
Weithin über alle Welt?
5 Gott der Herr hat sie gezählet,
Daß ihm auch nicht eines fehlet,
An der ganzen großen Zahl.
    Weißt du, wie viel Mücklein spielen
In der hellen Sonnenglut?
10 Wie viel Fischlein auch sich kühlen
In der hellen Wasserflut?
Gott der Herr rief sie mit Namen,
Daß sie all' ins Leben kamen,
Daß sie nun so fröhlich sind.
15     Weißt du, wie viel Kinder frühe
Stehn aus ihren Bettlein auf,
Daß sie ohne Sorg' und Mühe
Fröhlich sind im Tageslauf?
Gott im Himmel hat an allen
20 Seine Lust, sein Wohlgefallen,
Kennt auch dich und hat dich lieb.





Entstehungsjahr: vor 1837
Erscheinungsjahr: 1837
Referenzausgabe:
Ohne Herausgeber: Noch funfzig Fabeln für Kinder. in Bildern gezeichnet von Otto Speckter. Nebst einem ernsthaften Anhange. Kleins Druck- und Verlagsanstalt, Lengerich: 1978, S. 18-19.
Bemerkungen
Zuerst veröffentlicht in: »Noch funfzig Fabeln für Kinder« 1837.

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.