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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß
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Johann Wolfgang von Goethe

Phaenomen

Wenn zu der Regenwand
Phoebus sich gattet,
Gleich steht ein Bogenrand
Farbig beschattet.
5 Im Nebel gleichen Kreis
Seh ich gezogen,
Zwar ist der Bogen weiss,
Doch Himmelsbogen.
So sollst du muntrer Greis,
10 Dich nicht betrüben,
Sind gleich die Haare weiss,
Doch wirst du lieben.





Entstehungsjahr: 1814
Erscheinungsjahr: 1827
Fassung: Späte
Aus: Neuer Divan 1819-1827 / Moganni Nameh - Buch des Sängers
Referenzausgabe:
Karl Eibl: Johann Wolfgang Goethe. Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche, Bd. 3,1. Deutscher Klassiker-Verlag: 1987, S. 310-311.
Bemerkungen
Späte Fassung von »Phaenomen« aus WöD 1819
Andere Fassungen in der Freiburger Anthologie:
Frühe Fassung: Phaenomen , entstanden 1814

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.