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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Heinrich Heine

[Ein Fichtenbaum steht einsam]

Ein Fichtenbaum steht einsam
Im Norden auf kahler Höh.
Ihn schläfert; mit weißer Decke
Umhüllen ihn Eis und Schnee.
5 Er träumt von einer Palme,
Die, fern im Morgenland,
Einsam und schweigend trauert
Auf brennender Felsenwand.





Entstehungsjahr: 1822-1823
Erscheinungsjahr: ?
Aus: Buch der Lieder / Lyrisches Intermezzo 33
Referenzausgabe:
Klaus Briegleb: Heinrich Heine. Sämtliche Werke, Bd. 1. Hanser Verlag, München: 1968ff, S. 88.

Gedicht eingearbeitet von: Monika Spatz.