Zurück zur FA Hauptseite
Zurück zur vorigen Seite
Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß
Verschiedene Fassungen des Gedichts nebeneinander anzeigen

Johann Wolfgang von Goethe

[Zünde mir Licht an, Knabe]

Zünde mir Licht an, Knabe! - »Noch ist es hell. Ihr verzehret
    Öl und Docht nur umsonst. Schließet die Läden doch nicht!
Hinter die Häuser entwich, nicht hinter den Berg, uns die Sonne!
    Ein halb Stündchen noch währt's bis zum Geläute der Nacht.« -
5 Unglückseliger! geh und gehorch'! Mein Mädchen erwart' ich;
    Tröste mich, Lämpchen, indes, lieblicher Bote der Nacht!





Entstehungsjahr: 1788
Erscheinungsjahr: 1815
Fassung: Späte
Aus: Die Sammlung von 1815 / Elegien I / [Römische Elegien 14]
Referenzausgabe:
Karl Eibl: Johann Wolfgang Goethe. Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche, Bd. 2. Deutscher Klassiker-Verlag: 1987, S. 165.
Bemerkungen
Späte Fassung der beiden Gedichte »[Zünde Licht an, o Knabe]«, die hier als »Handschriftenfassung« und sogenannte »Horenfassung« abgebildet sind.
Andere Fassungen in der Freiburger Anthologie:
Frühe Fassung: [Zünde Licht an, o Knabe] , entstanden 1788
Mittlere Fassung: [Zünde Licht an, o Knabe] , entstanden 1788

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.