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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß
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Johann Wolfgang von Goethe

[Zünde Licht an, o Knabe]

Zünde Licht an, o Knabe, »Noch ist es hell ihr verzehret
    Öl und Docht nur umsonst. Schließet die Läden doch nicht!
Hinter den Häusern ist wohl die Sonne, nicht hinter dem Berge,
    Noch ein Halbstündchen vergeht bis zum Geläute der Nacht.«
5 Unglückseliger geh und gehorche. Mein Mädchen erwart ich,
    Tröste mich Lämpchen indes, lieblicher Bote der Nacht.





Entstehungsjahr: 1788
Erscheinungsjahr: ?
Fassung: Frühe
Aus: / Erotica Romana 15
Referenzausgabe:
Karl Eibl: Johann Wolfgang Goethe. Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche, Bd. 1. Deutscher Klassiker-Verlag: 1987, S. 420.
Bemerkungen
Frühfassung der »Römischen Elegien«
Andere Fassungen in der Freiburger Anthologie:
Mittlere Fassung: [Zünde Licht an, o Knabe] , entstanden 1788
Späte Fassung: [Zünde mir Licht an, Knabe] , entstanden 1788

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.