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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Heinrich Heine

[Nacht liegt auf den fremden Wegen]

Nacht liegt auf den fremden Wegen,
Krankes Herz und müde Glieder; –
Ach, da fließt, wie stiller Segen,
Süßer Mond, dein Licht hernieder.
5 Süßer Mond, mit deinen Strahlen
Scheuchest du das nächtge Grauen;
Es zerrinnen meine Qualen,
Und die Augen übertauen.





Entstehungsjahr: 1823-1824
Erscheinungsjahr: ?
Aus: Buch der Lieder / Heimkehr 86
Referenzausgabe:
Klaus Briegleb: Heinrich Heine. Sämtliche Werke, Bd. 1. Hanser Verlag, München: 1968ff, S. 148.

Gedicht eingearbeitet von: Monika Spatz.