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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß
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Johann Wolfgang von Goethe

Beherzigung

Ach was soll der Mensch verlangen?
Ist es besser ruhig bleiben?
Klammernd fest sich anzuhangen?
Ist es besser sich zu treiben?
5 Soll er sich ein Häuschen bauen?
Soll er unter Zelten leben?
Soll er auf die Felsen trauen?
Selbst die festen Felsen beben.
Eines schickt sich nicht für alle!
10 Sehe jeder wie er's treibe,
Sehe jeder wo er bleibe,
Und wer steht, daß er nicht falle.





Entstehungsjahr: vor 1789
Erscheinungsjahr: 1789
Fassung: Frühe
Aus: Vermischte Gedichte / Erste Sammlung
Referenzausgabe:
Karl Eibl: Johann Wolfgang Goethe. Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche, Bd. 1. Deutscher Klassiker-Verlag: 1987, S. 285.
Bemerkungen
Frühe Fassung von »Beherzigung«.
Andere Fassungen in der Freiburger Anthologie:
Späte Fassung: Beherzigung , entstanden vor 1790

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.