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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß
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Johann Wolfgang von Goethe

[Kleine Blumen, Kleine Blätter]

Kleine Blumen, Kleine Blätter
Streuen mir mit leichter Hand
Gute iunge FrühlingsGötter
Tandlent auf ein luftig Band
5 Zephier nimms auf deine Flügel
Schlings um meiner Liebsten Kleid
Und dan tritt sie für den Spiegel
mit zufriedener Munterkeit
Sieht mit Rosen sich umgeben
10 Sie wie eine Rosse iung
- einen Kuß geliebtes Leben
Und ich bin belohnt genung,
Schicksal Seegne diese trieben
Laß mich ihr und laß Sie mein
15 Laß das Leben unsrer Liebe
Doch kein Rossen Leben sein
Mädgen das wie ich Empfindet
Reig mir deine Liebe Hand
Und das Band daß uns verbindet
20 sey kein schwages Rossen Band.





Entstehungsjahr: vor 1775
Erscheinungsjahr: 1775
Fassung: Frühe
Aus: Strassburg-Sessenheimer Lyrik
Referenzausgabe:
Karl Eibl: Johann Wolfgang Goethe. Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche, Bd. 1. Deutscher Klassiker-Verlag: 1987, S. 127.
Bemerkungen
Frühe Fassung von »Zu einem gemalten Band« und »Auf ein gemaltes Band«, in der Referenzvorlage mit dem redaktionellen Titel [Mit einem gemalten Band] überschrieben
Andere Fassungen in der Freiburger Anthologie:
Mittlere Fassung: Zu einem gemalten Band , entstanden vor 1775
Späte Fassung: Mit einem gemalten Band , entstanden vor 1776

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.