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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Joseph Freiherr von Eichendorff

In der Fremde

Aus der Heimat hinter den Blitzen rot
Da kommen die Wolken her,
Aber Vater und Mutter sind lange tot,
Es kennt mich dort keiner mehr.
5 Wie bald, wie bald kommt die stille Zeit,
Da ruhe ich auch, und über mir
Rauschet die schöne Waldeinsamkeit
Und keiner mehr kennt mich auch hier.





Entstehungsjahr: vor 1833
Erscheinungsjahr: 1832
Aus: Gedichte 1831-1836
Referenzausgabe:
Hartwig Schultz (Bd. 1) / Wolfgang Frühwald (Bd. 2) / Brigitte Schillbach (Bd. 3): Joseph von Eichendorff. Werke in sechs Bänden, Bd. 1. Deutscher Klassiker-Verlag, Frankfurt: 1987, S. 281.
Bemerkungen
Erstdruck 1832 in der Novelle »Viel Lärm um Nichts«, dort ohne Titel
1837 in »Gedichte von Jospeh Freiherrn von Eichendorff« unter dem Titel »In der Fremde«, S. 332 (=DV)

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.