Zurück zur FA Hauptseite
Zurück zur vorigen Seite
Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß
Verschiedene Fassungen des Gedichts nebeneinander anzeigen

Clemens Brentano (Maria)

[Einen kenne ich]

Einen kenne ich,
Wir lieben ihn nicht,
Einen nenne ich,
Der die Schwerter zerbricht!
5 Weh! sein Haupt steht in der Mitternacht,
Sein Fuß in der Erde Staub,
Vor ihm wehet das Laub
Zur dunklen Erde hernieder;
Ohn Erbarmen
10 In den Armen
Trägt er die kindische,
Taumelnde Welt!
Tod – so heißt er!
Und die Geister
15 Beben vor ihm, dem schrecklichen Held!





Entstehungsjahr: um 1812
Erscheinungsjahr: 1912
Fassung: Späte
Aus: Gedichte 1820-1833
Referenzausgabe:
Wolfgang Frühwald (Bd. 1) / Bernhard Gajek (Bd. 1) / Friedhelm Kemp (Bd. 1): Clemens Brentano. Werke, Bd. 4. Carl Hanser Verlag, München: 1966, S. 522.
Bemerkungen
Zweite, veränderte Fassung, aus dem Drama "Aloys und Imelde";auch bekannt unter dem Titel "Der Feind"
Gedicht überarbeitet und mit SUZ versehen.
Andere Fassungen in der Freiburger Anthologie:
Frühe Fassung: Einen kenne ich , entstanden 1810

Gedicht eingearbeitet von: Monika Spatz.