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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (Henricus Custos)

[Ich will von dir, was keine Zeit zerstöret]

Ich will von dir, was keine Zeit zerstöret,
Nur Schönheit, die das Herz verleiht;
Ich will von dir, was nie der Welt gehöret,
Die engelreine Kindlichkeit.
5 Das sind des Himmels allerbeste Gaben,
Das ist des Lebens schönste Zier,
Hat dich die Welt, so kann ich dich nicht haben;
Lebst du der Welt, so stirbst du mir.





Entstehungsjahr: vor 1836
Erscheinungsjahr: 1836
Aus: Teil II. Liebeslyrik / Buch der Liebe 13
Referenzausgabe:
Hermann Wendebourg / Anneliese Gerbert: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Gedichte und Lieder. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg: 1974, S. 88.

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.