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Gedicht in Druckansicht: schwarz/weiß

Hermann von Gilm zu Rosenegg

Ein Grab

Es liegen Veilchen dunkelblau
Auf einem Grab im Abendthau,
Ein kleines Mädchen kniet davor
Und hebt die Hände fromm empor:
5 »O sagt, ihr Veilchen, in der Nacht
Der Mutter, was der Vater macht,
Daß ich schon stricken kann und daß
Ich tausendmal sie grüßen laß'.«





Entstehungsjahr: 1827-1864
Erscheinungsjahr: ?
Aus: Gedichte / Märzenveilchen
Referenzausgabe:
Rudolf Heinrich Greinz: Gedichte von Hermann von Gilm. Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig: o. J., S. 118.

Gedicht eingearbeitet von: Klemens Wolber.