|
Conrad Ferdinand Meyer
Springquell
|
|
Es steigt der Quelle reicher Strahl |
|
Und sinkt in eine schlanke Schaal’. |
|
Das dunkle Wasser überfliesst |
|
Und sich in eine Muschel giesst. |
| 5 |
 |
Es überströmt die Muschel dann |
|
Und füllt ein Marmorbecken an. |
|
Ein Jedes nimmt und gibt zugleich |
|
Und allesammen bleiben reich, |
|
Und ob’s auf allen Stufen quillt, |
| 10 |
 |
So bleibt die Ruhe doch im Bild. |