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Zum Start (Beitrag von
Prof. Dr. Ulrich Koop, am 21.06.2001)
Die „Freiburger Anthologie" ist der Versuch, möglichst viele deutschsprachige Gedichte über das Internet zugänglich zu machen. Damit soll das hauptsächlich printtechnisch bedingte Auswahlverfahren bisheriger Anthologien („Blütenlese", „Die hundert 'wichtigsten' Gedichte") neutralisiert, vor allem aber quantitativ und qualitativ erweitert werden. Orientierung gibt hier nicht Geschmack oder Vorliebe sondern die Analyse möglichst vieler Anthologie, die durch ihre Gedicht-Nennungen die Notwendigkeit einer Aufnahme in die Freiburger Anthologie vorgaben. Die hieraus erzielte Repräsentativität zeigt dann auch die Menge der Gedichte an, die rezitiert, gelesen oder interpretiert werden. Die immer möglichen Ergänzungen könnten diese Anthologie dann in Richtung einer „Gesamtausgabe deutscher Gedichte" führen.
Die Textfassungen erstehen aus den modernen Leseausgaben. Deren Unwägbarkeiten führen aber schnell zu einer philologischen Bearbeitung, für die die kritischen und die Erstausgaben konsultiert werden müssen. Und so werden dann mehrere Textfassungen wiedergegeben, Titel, Wörter, Zeilenangaben, Überschriften, Orthographie, Strophenanzahl überprüft und in die Textfassung eingebracht. Für die Suche sind Wörter- oder Datumsangaben möglich, bald können auch Themen- oder Formabfragen formuliert werden.
Ingesamt soll die leichte Handhabung dem Benutzerinteresse und der Publikumsfreundlichkeit entsprechen. Da dies alles viel Arbeit erfordert, wird eine finanzielle Unterstützung erfreut entgegengenommen.
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